Eine Möglichkeit nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums ist die Promotion. Im Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik profitieren Promovierende von erstklassigen Forschungsbedingungen, hochmoderner technischer Ausstattung und der Gelegenheit, in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld mit führenden Expertinnen und Experten ihres Fachgebiets zusammenzuarbeiten. Eine Promotion eröffnet nicht nur vielversprechende Karrieremöglichkeiten in der akademischen Welt, sondern auch in der Industrie, wo hochqualifizierte Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler zunehmend gefragt sind.

Die Habilitation ist einer der Wege, den für eine Professur erforderlichen Nachweis hervorragender wissenschaftlicher Leistung und didaktischer Befähigung zu erbringen. Mit der Habilitationsschrift einerseits sowie einem fachbereichsöffentlichen Habilitationsvortrag samt Kolloquium andererseits zeigen die Habilitanden, dass sie den Anforderungen in Forschung und Lehre gewachsen sind. 

In Rheinland-Pfalz sind Habilitierte berechtigt, sich „Privatdozent(in)“ zu nennen. Dies umfasst die Lehrbefugnis an der Hochschule, an der sie sich habilitiert haben.

Die fachliche und didaktische Befähigung der Bewerberin oder des Bewerbers und ihre oder seine Eignung für die angestrebte Tätigkeit als Hochschullehrerin oder Hochschullehrer (selbständig Lehrende oder selbständig Lehrender) auf Grund bisheriger Leistungen.

Besondere schriftliche und mündliche Leistungen im Rahmen des Habilitationsverfahrens.

Vorherige Promotion: Doktorgrad oder gleichwertiger akademischer Grad einer ausländischen wissenschaftlichen Hochschule in dem erstrebten Habilitationsfach (anerkannt werden kann ferner ein Doktorgrad in einem anderen als dem angestrebten Fachgebiet)

Erfahrungen in der wissenschaftlichen Lehre: mehrsemestrige Lehrtätigkeit (mindestens 2 verschiedene Vorlesungen)

Habilitationsschrift: eigens gefertigte wissenschaftliche Abhandlung oder eine Reihe von in thematischem Zusammenhang stehenden wissenschaftlichen Arbeiten

Habilitationsvortrag mit Kolloquium: fachbereichsöffentlicher Vortrag von etwa 30-minütiger Dauer und eine sich unmittelbar anschließende wissenschaftliche Aussprache, die sich auch auf Grundfragen des angestrebten Habilitationsfachs erstrecken kann

Das GKK (ehemals Gutenberg Nachwuchskolleg) ist eine der zentralen Einrichtungen der JGU zur Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstlern in frühen Karrierephasen. Es verfügt über eine Reihe von Förderinstrumenten und trägt mit Positionspapieren und Veranstaltungen zum fachbereichsübergreifenden Austausch bei. Zudem richtet das GKK jährlich den DIES ACADEMICUS aus. Dort werden Absolventinnen und Absolventen der JGU geehrt, deren wissenschaftliche Leistungen ganz besonders herausragen.

Die Vertretung der Doktorand:innen (DoV) ist eine von den Promovierenden aller Fachbereiche gewähltes offizielles Gremium der JGU. Die DoV hat Mitspracherechte in verschiedenen Gremien der Universität – insbesondere im Senat, in verschiedenen Senatsausschüssen sowie in den Fachbereichsräten. Sie setzt sich aus Promovierenden sämtlicher Fachbereiche zusammen.

Das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) unterstützt die Doktorandinnen und Doktoranden der JGU mit der Konzeption und Durchführung des „Allgemeinen Promotionskollegs“ und bietet diesen eine ganze Reihe von Workshops im Bereich der Soft-Skills an.

Für Habilitandinnen und Habilitanden, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren, andere Postdocs und interessierte Habilitierte bietet das ZQ unter dem Titel „Auf dem Weg in die Wissenschaft“ ein ergänzendes Qualifizierungsprogramm an.

Um den mit steigender Qualifikationsstufe sinkendem Frauenanteil entgegenzuwirken, unterstützt die JGU angehende Wissenschaftlerinnen besonders und richtet Gleichstellungsmaßnahmen sehr differenziert aus – einerseits auf die verschiedenen Karrierephasen, andererseits aber auch fachgruppenspezifisch. Für Forscherinnen in den Naturwissenschaften und speziell im Exzellenzcluster PRISMA+ sind hier besonders das Ada Lovelace-Programm (ALP) und das Irène Joliot‑Curie‑Programm (IJCP) zu nennen.

Das Gutenberg Forschungskolleg (GFK) wurde 2007 als zentrales strategisches Instrument zur Förderung der Spitzenforschung an der JGU gegründet. Das GFK hat zwei Funktionen: Es berät einerseits das Präsidium und den Senat in strategischen Fragen der Forschung und fördert andererseits individuelle Exzellenz durch Vergabe von Fellowships für herausragende Wissenschaftler(innen) sowie Künstler(innen). 

Das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) initiiert Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Lehre, vorhandener akademischer Lehrkompetenz sowie Studienstrukturen an der JGU. Dabei kommt der Förderung eines reflexiven Umgangs mit Lehr- und Lernprozessen besondere Bedeutung zu.

Neben Lehre und Forschung versteht die Universität Mainz die wissenschaftliche Weiterbildung als eine ihrer Kernaufgaben. Mit ihren Angeboten reagiert die Universität Mainz auf die stetig steigende Notwendigkeit von Lebenslangem Lernen. Sie leistet damit einen Beitrag zur Weiterqualifizierung insbesondere von berufstätigen Akademikerinnen und Akademikern: Hier wird Wissen auf dem neuesten Stand der Forschung und Erkenntnis praxisnah vermittelt.

Im Weiterbildungsprogramm der Personalentwicklung finden alle Beschäftigte der JGU geeignete Strategien und berufsbegleitende Maßnahmen, um sich weiterzuentwickeln und so nicht zuletzt auch zum Erfolg der JGU beizutragen. 

Vakante Stellen an unserem Fachbereich finden Sie auf den zentralen Webseiten der JGU.

Um sich für ausgeschriebene Stellen zu bewerben, senden Sie, sofern in der Ausschreibung nicht anders angegeben, bitte eine PDF-Datei mit den erforderlichen Angaben und Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse und Urkunden, Aufstellung der bisherigen Lehrtätigkeiten, Publikationsliste) und bis zu drei zentralen Publikationen an info@phmi.uni-mainz.de